Kürbis-Paprika

Praktischerweise gibt’s in meinem Jahreskreis gleich zweimal Anpfiff für gute Vorsätze. Klassischerweise natürlich den Jahreswechsel, aber auch Ende August, bevor das neue Schuljahr startet, ist so ein Zeitpunkt, an dem ich mir in einer Woge von Selbstdisziplin eine Menge vornehme. Heuer standen da nur zwei Punkte auf meiner Liste: Mein Bewegungsprogramm durchzuziehen und die tägliche warme Mahlzeit vom Abend auf den späten Mittag – nach Schulschluss – vorzuverlegen. Beides nicht ganz einfach.

Bei Punkt eins kämpfe ich gegen den Schweinehund, Punkt zwei ist für eine berufstätige Mutter selbst dann nicht so leicht konsequent zu verfolgen, wenn sie ihr Büro im eigenen Haus untergebracht hat (andernfalls bräuchte ich solche ehrgeizigen Vorhaben ja nicht mal anzudenken!). Punkt zwei also erfordert nicht nur gute Organisation im Vorfeld, d.h. Speiseplan am Wochenende für die ganze Woche erstellen und die zugehörigen Einkäufe rechtzeitig erledigen, sondern auch eine gscheite Portion Time-Management. Vormittagstermine sind da zu berücksichtigen, also muss dann abends vorbereitet oder am besten gleich vorgekocht werden.

Umso größer ist die Freude, dass zumindest die ersten drei Schultage (fast) planmäßig abgelaufen sind, was nicht zuletzt der Inspiration aus Attila Hildmanns wunderbaren Kochbüchern zu verdanken ist. Schließlich will man als Mutter eines Teenagers ja nicht irgendetwas auf den Tisch bringen, es soll ja auch g’sund sein! Wenn’s dann am Teller auch noch so aussieht, wie im Kochbuch, ist der Tag endgültig gerettet! Yeah!

Bleibt nur zu hoffen, dass der gute Lauf noch eine Zeitlang anhält …

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