Meine erste Weste, eine Kombi aus BW-Garn und Mohairwolle, ist überraschend gut gelungen. Ein da capo war da klar …
Da die Kombination aus Mohair und dem vierfädigen Baumwollgarn zwar superwarm und auch schön kuschelig geworden ist, aber doch auch ziemlich schwer und nur für Frühjahr und Herbst gut geeignet ist, musste ich unbedingt noch ein Modell aus reiner Mohairwolle ausprobieren.
Und was soll ich sagen: Sie fühlt sich sensationell an, ist genau das Richtige für laue Sommerabende oder kühle Morgenstunden. Sie ist federleicht, knittert und knickt nicht, ist also extrem pflegeleicht und ich LIEBE sie. So sehr, dass ich beizeiten eine zweite stricken muss, damit ich sie nicht täglich trage 😉
Ich habe den dünnen Mohairfaden diesmal einfädig mit dickeren Nadeln (5) verstrickt, dadurch sind die Maschen sehr locker geworden. Bei meinem zweiten Versuch werde ich doch auf eine 4er Nadel umsteigen, damit die Jacke dann etwas mehr Körper bekommt.
Diesmal habe ich wieder nach der gleichen Anleitung gestrickt, mit den dickeren Nadeln war die Weste ratz-fatz fertig!
Wobei ich diesmal drauf geachtet habe, dass die Weste weich und lässig fällt und ein bisserl oversized wirkt.
Ich bin schlichtweg begeistert und langsam nimmt meine DIY-Garderobe Gestalt an und ich merke: Es ist ein tolles Gefühl, Selbstgemachtes zu tragen!
Übrigens: Das Foto ist KI-generiert mit meiner eigenen Weste auf einem feschen Modell, weil ich mich zurzeit nicht so fotogen fühle und es schließlich eh um die Weste geht!
#stricken #rvo #mohair
